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Tatort Schule: Wenn Jugendliche Amok laufen
Tatort Schule Wenn Jugendliche Amok laufen
Author(s) Elsa Pollmann
Published 2008
Publisher Tectum Verlag
Country Germany
Pages 157
ISBN 9783828898011

Tatort Schule: Wenn Jugendliche Amok laufen is a book by Elsa Pollmann, published by Tectum Verlag, Marburg in 2008.

SynopsisEdit

Columbine Highschool, Colorado, USA: Am 20. April 1999 töten Eric H. (18) und Dylan K. (17) zwölf Mitschüler und einen Lehrer. 24 weitere Menschen werden verletzt. Gutenberg-Gymnasium Erfurt, Thüringen, Deutschland: Am 26. April 2002 erschießt der 19-jährige Robert S. zwölf Lehrer, die Sekretärin, zwei Mitschüler und einen Polizisten. Virginia Tech, Blacksburg, USA: Der aus Südkorea stammende Anglistik-Student Cho S. (23) feuert am 16. April 2007 auf Studenten und Lehrende. 32 Menschen sterben, 29 werden verletzt. Bedauerliche Einzelfälle? Mit Amokläufen haben diese ‚School Shootings‘ jedenfalls nichts zu tun. Die Gewaltexzesse wurden präzise durchdacht und vorbereitet. Das ergeben übereinstimmend die Analysen der Täterbiographien. Damit stehen die Taten erst am Ende eines langen Entwicklungsweges, den zahlreiche Warnsignale begleiten. Fast alle späteren Täter weisen mehr oder weniger deutlich auf ihre Notlage und ihren verzweifelten Entschluss hin. Elsa Pollmann fragt: Warum hört sie niemand? Wer ist gefährdet? Wie lässt sich labilen Jugendlichen helfen? Klar ist: Nur eine konstruktive Analyse kann die Vorbeugung fördern.

Table of contentsEdit

Chapter Page
1 – Einleitung 9
2 – Das Phänomen Amok 13
2.1 – Herkunft des Begriffes 14
2.2 – Historische Entwicklung des Amoks 15
2.2.1 – Kriegerischer Amoklauf von Gruppen 16
2.2.2 – Individueller Amok 17
2.2.2.1 – Kulturelle Bewertung des Amoklaufs 18
2.2.2.2 – Phänomenologie 19
2.2.2.3 – Epidemiologie 21
2.2.2.4 – Motive und Ursachen 22
2.2.2.5 – Soziokultureller Hintergrund der Malaien 23
2.2.2.6 – Artverwandte Phänomene 24
2.3 – Amok in der westlichen Welt 25
2.3.1 – Abgrenzung zu anderen Begriffen 28
2.3.2 – Charakteristik der westlichen Amoktäter 29
2.3.3 – Amok im Spektrum homizidal-suizidaler Handlungen 32
2.3.4 – Abgrenzung Amoktaten Erwachsener und Jugendlicher 35
2.4 – Zusammenfassung 36
3 – Das Jugendalter – Entwicklungspsychologische Aspekte 39
3.1 – Entwicklungsaufgaben im Jugendalter 42
3.2 – Körperliche und sexuelle Entwicklung 44
3.3 – Psychosoziale Entwicklung 46
3.4 – Intellektuelle Entwicklung 47
3.5 – Die Bedeutung der Peer-Group 48
3.6 – Identitätsentwicklung 50
3.7 – Zusammenfassung 53
4 – Allgemeine Aspekte des Phänomens ‚School Shooting’ 55
4.1 – Definition des Begriffes ‚School Shooting’ 56
4.2 – Epidemiologie 57
4.3 – Faktoren im Zusammenhang mit der Genese von ‚School Shootings’ 69
4.3.1 – Charakterisierung des Täters 70
4.3.2 – Planung des ‚School Shootings’ 79
4.3.3 – Tatandeutungen und Drohungen 81
4.3.4 – Verlusterlebnis im Vorfeld der Tat 82
4.4 – Erklärungsansätze 83
4.4.1 – Psychologische Erklärungsansätze 85
4.4.2 – Soziologisch-kriminologische Erklärungsansätze 95
4.5 – Zusammenfassung 101
5 – Spezifische Aspekte des Phänomens ‚School Shooting’ 103
5.1 – Neue Medien 103
5.1.1 – Aspekte der Medienwirkungsforschung 105
5.2 – Nachahmungstaten 107
5.2.1 – Trittbrettfahrer und Nachahmungstäter 110
5.2.2 – Lehren aus der Suizidforschung 111
5.2.3 – Pressearbeit zur Vermeidung von Nachahmungstaten 113
5.3 – Intervention und Prävention 117
5.3.1 – Richtlinien zur Erschaffung eines sicheren Schulklimas 118
5.3.2 – Bedrohungsmanagement 122
5.3.2.1 – Fallmanagement 126
5.3.2.2 – Krisenteams 128
5.3.3 – Intervention nach Tatbeginn 130
5.3.4 – Zusammenfassung 132
6 – Ausblick und Schlussbetrachtung 135
Abbildungsverzeichnis 139
Literaturverzeichnis 141

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