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Amok: Ursachen erkennen – Warnsignale verstehen – Katastrophen verhindern
Amok Ursachen erkennen
Author(s) Britta Bannenberg
Published 2010
Publisher Gütersloher Verlagshaus
Country Germany
Pages 209
ISBN 783579068732

Amok: Ursachen erkennen – Warnsignale verstehen – Katastrophen verhindern is a book by Britta Bannenberg, published by Gütersloher Verlagshaus in 2010.

SynopsisEdit

Amokläufe sind lange geplante Gewalttaten mit übersteigerten Hass und Rachephantasien, die meistens im ebenfalls geplanten Suizid enden. Häufiger sind Drohungen oder diffuse Ankündigungen einer solchen Tat, was bei Lehrern, Schülern und Eltern Angst und Sorge auslöst. Echte Drohungen von einem üblen Scherz zu unterscheiden ist sehr schwierig, aber es gibt Anhaltspunkte, die man als Anlass zum Handeln ansehen kann.

Britta Bannenberg analysiert eingehend Ursachen und Warnsignale und beschreibt Möglichkeiten zur Prävention. Damit haben Lehrer und Erziehende eine verlässliche Unterstützung, besorgniserregende Verhaltensauffälligkeiten von Kindern und Jugendlichen richtig einzuordnen und entsprechend zu reagieren.

Table of contentsEdit

Chapter Page
Vorwort 11
Kapitel 1
Fallbeispiel 1 – Bedrohung oder falsch verstandener Spaß 15
Fallbeispiel 2 – Trittbrettfahrer: eine nicht ernst gemeinte Drohung 21
Kapitel 2
Faszination des Bösen – Amok als Symbol für Ur-Ängste 25
Kapitel 3
Begriff und Problem – Was ist ein Amoklauf? 27
Abgrenzung von anderen Tötungsdelikten und Gewaltverbrechen 29
Kapitel 4
Chancen und Probleme der Forschung 37
Das Phänomen des Amoklaufs junger Täter 41
Kapitel 5
Die Tat an der Columbine High School am 20.04.1999 – Fatales Vorbild bis heute 47
Die Tat 47
Ein Zeugenbericht aus der Bibliothek 48
Die Täter 52
Nachahmer 54
Kapitel 6
Tatort Schule 61
Kapitel 7
Junge männliche Täter 65
Kapitel 8
Auffällig unauffällig: Charakteristika der Täter und typische Konstellationen 73
Familien- und Elternhaus 74
Schulversager 80
Waffennarren 85
Faszination militärischer Themen 88
Schwarze Kleidung, schwarze Zimmer 90
Nachahmung und Bezugnahme auf frühere Taten – Amok als "Verlierer-Modell" 93
Freizeit und Gleichaltrige 97
Hass und Gewalt in Computerspielen, Videos und Medien im Internet 98
Identifikation mit männlichen Helden und übermenschlichen Rächerfiguren 106
Suizid und Fremdaggression 107
Verhaltensauffälligkeiten und Persönlichkeitsstörungen / Psychopathologie 117
Rache- und Hassfantasien 123
Tatplanung 128
Phasen der Vorbereitung auf die konkrete Tat 135
Kapitel 9
Ursachen und tatfördernde Umstände von Amokläufen 137
Die Rolle der Medien 137
Verfügbarkeit von Waffen, insbesondere Schusswaffen 142
Schusswaffenbesitz und Verantwortung der Väter 142
Gruppendynamik und Kosmos Schule 144
Kapitel 10
Nach der Tat – Die Opfer und Hinterbliebenen – Bewältigung der Tat 151
Opfer und die Veränderung ihres Weltbildes durch eine Gewalttat 151
Opfer und Medien 153
Opfer und soziale Umwelt – Bekannte, Arbeitskollegen, Freunde, Schüler 155
Zurück in den Alltag – Lehrer 156
Zurück in den Alltag – Schüler 157
Zurück in den Alltag – Polizeibeamte 158
Notwendigkeit der Traumabehandlung 160
Kapitel 11
Drohungen mit einem Amoklauf – Einschätzung des Bedrohungspotenzials 163
Kann man ernsthafte Drohungen erkennen? 163
Was können Lehrer tun? 164
Was können Eltern tun? 164
Was können Mitschüler tun? 165
Kriterien zur Überprüfung einer Drohung 165
Vorgehensweisen nach einer Ankündigung oder bedrohlichen Äußerung bzw. Handlung eines Schülers 169
Kapitel 12
Verantwortung und frühe Prävention durch Eltern und Lehrer 175
Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter 176
Pädagogische Strategien gegen den "Random Actor"? 179
Früherkennung und Prävention durch ein gutes Schulklima 181
Kapitel 13
Krisenpläne für akute Bedrohungslagen 187
Schulen sollten keine Festungen werden – was man nicht tun sollte 187
Informations- und Krisenpläne im Vorfeld 191
Ausblick 193
Literaturhinweise 195
Abbildungsverzeichnis 203
Anmerkungen 204

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